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Flipcharts gestalten: so gestaltest du deine Flipchart richtig!

Beim Flipchart gestalten gibt es eine einfache Regel. Um sich diese leicht zu merken, haben wir uns zu jedem einzelnen Buchstaben des Wortes „Flipchart“ eine Eigenschaft einfallen lassen. Das soll Dir dabei helfen deine Vorträge auf einer Flipchart in Zukunft besser und angenehmer zu gestalten. Lies dir am besten jede der einzelnen Überschriften, mit den dazugehörigen Artikeln durch, um dir unsere Regeln zum Flipchart gestalten einzuprägen.

Hier zunächst ein Video mit einigen Tipps und Tricks.

 

 

FLIPCHART

„F“ für Farbenfroh

Ein wesentlicher Aspekt, den du beim Flipchart gestalten nie vergessen solltest, ist eine große Auswahl an Farben. Stelle Dir einen Vortrag vor, bei dem der Referent einen komplizierten Fachzusammenhang, mit vielen Verknüpfungen und Unterpunkten erklären will, dabei aber ausschließlich einen Bleistift verwendet. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird ein Großteil des Publikums den Kern seiner Präsentation nicht verstehen, da seine Gestaltung einfach unübersichtlich und nicht zusammenhängend erscheint. Stelle also sicher, dass Du eine große Auswahlmöglichkeit an verschiedenen Stiften und Farben besitzt, mit denen du die einzelnen Punkte deines Vortrags auch optisch voneinander abtrenne kannst. So erreichst eine größere Aufmerksamkeit und Verständnis bei deinem Publikum. Hier findest du eine große Auswahl passender Stifte zum Flipchart gestalten.flipchart gestalten

 

„L“ für Lebendig

Diese Eigenschaft gilt sowohl für deine Vortragsweise, als auch für deine Gestaltung. Wenn du den ersten Tipp einhältst und viele Farben verwendest, trägt das schon einmal einen großen Teil zu der Lebendigkeit beim Flipchart gestalten bei. Desweiteren ist es wichtig, dass Du nicht alles schon im Vornherein auf den einzelnen Blättern vorbereitest. Es ist zwar sinnvoll einige Details schon vor deinem Vortrag auf den Flipchartblock zu malen, allerdings solltest Du dir auch noch einige Punkte übrig lassen, welche Du erst während der Präsentation anschreibst. Das lässt dich menschlicher erscheinen und die Zuhörer können sich besser in dich hinein versetzten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist natürlich Deine Vortragsweise. Hier findest du Tipps dazu.

 

„I“ für Individuell

Das du beim Flipchart gestalten individuell vorgehen solltest und auch musst, sollte dir eigentlich schon bewusst sein. Werde also selbst kreativ und gestalte deinen Vortrag so wie du ihn möchtest, ohne dich an irgendwelchen vorgefertigten Vorlagen zu binden. So stehst Du auch vielmehr hinter deiner Sache, weil du weist das sie von dir kommt und du ganz allein dafür verantwortlich bist.

 

„P“ für Professionell

Auch wenn Du vielleicht zum ersten Mal eine Flipchart gestalten willst, versuche dennoch dies professionell zu machen. Übe deine Vortrag und vor allem auch deine Zeichnungen des Öfteren, bevor du wirklich vor deinem Publikum präsentieren musst. So kannst du auch wenn das dein erster Vortrag sein möge, schon mit einer gewissen Routine auftreten. Und diese Routine hat zur Folge, dass du auf die anwesenden Menschen professionell wirkst. Denn dafür muss man nicht wirklich bestimmte Eigenschaften besitzen, es kommt vor allem auf dein Auftreten an. Hier gibt’s Tipps dazu!

 

„C“ für Charakteristisch

Diese Eigenschaft kann man mit der Individualität vergleiche, welche im oberen Artikel schon näher beschrieben wurde. Beim Flipchart gestalten ist es ganz klar, dass dein eigener Charakter mit einfließt. Jeder hat andere Vorzüge und Vorstellungen. Versuch also am besten so viele wie nur mögliche gute Charakter eigenschaften von Dir mit in deine Gestaltung mit einfließen zu lassen. Denn dadurch entsteht ein Wiedererkennnungswert, falls du vor hast in Zukunft öfters einen Vortrag oder eine Präsentation zu halten.

 

„H“ für Humorvoll  

Es gibt nichts langweiligeres, als einen Vortrag bei dem nicht gelacht wird. Versuche also sowohl bei deiner Präsentation als auch beim Flipchart gestalten etwas Humor mit einzubauen. Das lockert die doch meist angespannte Atmosphäre auf und du gewinnst dadurch Sympathie. Was zur Folge hat, dass jeder dich und deinen Vortrag besser findet, auch wenn er der gleiche ist, nur mit etwas mehr Humor. Du musst natürlich herausfinden, wie du dies bei deinem individuellen Thema umsetzen kannst.

 

„A“ für Ansprechend

Diese Eigenschaften kannst du beim Flipchart gestalten auf verschiedene Weisen umsetzen. Eine wäre zum Beispiel, dass du dir Fragen auf deiner Flipchart markierst, die das Publikum direkt ansprechen. Lass dir am besten darunter dann etwas Platz um auch die Antworten zu notieren. So stellst du sicher, dass das Publikum nicht einschläft und deinem Vortrag aufmerksam folgt. Ein anderer Weg ist es dass du gemeinsam mit deinen Zuhörern eine Grafik oder ein Diagramm gestaltest. Sorge einfach dafür das du beim Flicphart gestalten immer ansprechende Mittel verwendest.

 

„R“ für Rahmen gebend

Mit der Flipchart hast du eine optimale Möglichkeit deiner Präsentation einen Rahmen zu geben. Auf ihr kannst du zum Beispiel eine Gliederung oder auch eine Art Handout aufzeichnen. Dadurch gewährleistet du, dass du keinen wichtigen Punkt vergisst. Außerdem ermöglichst du dem Zuschauer durch diesen Rahmen, dass er sich nicht in den einzelne Unterpunkten verliert. So kann er jeder deiner Ausführungen genau folgen, weil er genau weiß wovon du in diesem Moment sprichst. Achte also beim Flipchart gestalten auf einen Rahmen, welcher wie ein roter Faden in deinem Vortrag wirken soll.

 

„T“ für Treffend

Rede beim Flipcharts gestalten nicht um den heißen Brei herum. Markiere dir auf deiner Tafel wirklich nur die Stichwörter und Aspekte, die auch treffend für dein Thema sind. Es bringt dir und deinem Zuschauer absolut garnichts, wenn du irgendwelche Wörter aufschreibst, nur um den Platz auf deiner beweglichen Tafel voll zu machen. Achte also darauf, dass du dir die treffensten und passendsten Punkte aus deinem Gesagtem heraus suchst und dann nieder schreibst. So kann man sich das wichtigste merken und wird nicht von unnötigen Füllern abgelenkt.